#12 Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks

Wir haben den HeLa-Zellen die größten Erfolge der Medizin zu verdanken. Sie ermöglichten Impfstoffe gegen Kinderlähmung, Medikamente gegen Krebs, und ohne sie gäbe es keine Genforschung. Was die meisten nicht wissen: Hinter dem Kürzel »HeLa« verbirgt sich Henrietta Lacks, eine schwarze Tabakarbeiterin, die 1951 an Krebs starb. Kurz vor ihrem Tod hatten Ärzte ihr Zellproben entnommen, aus denen die erste »unsterbliche« Zelllinie kultiviert wurde – ohne ihr Wissen. Rebecca Skloot erzählt die Lebensgeschichte der Henrietta Lacks und zeichnet den unvergleichlichen medizinischen Fortschritt nach, den ihre Zellen ermöglichten.

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In dem Buch Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks versucht eine junge Frau, die Geschichte der HeLa-Zellen aufzuarbeiten. Dazu führt sie Recherchearbeiten durch und versucht mit Angehörigen/Ärzten von Henrietta Lacks und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Zum einen wird dadurch der unglaubliche medizinische Fortschritt dargestellt sowie die Behandlung von Schwarzen zu dieser Zeit.

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Allgemein hat mir das Buch super gut gefallen. Es ist auf keinen Fall ein Roman aber ich würde es auch nicht als typisches Sachbuch beschreiben. Dabei bin ich der Meinung, dass es nicht nur Wissenschaftler interessant ist, sondern für die breite Bevölkerung, welche sich für Medizin etc. interessiert. Im ersten Teil, wird vor allem über die Behandlung von Henrietta berichtet und den weiteren Teilen über das, was nach ihrem Tod mit ihren Zellen passiert ist und den Fortschritt in der Medizin. In dem Buch werden verschiedene Komponenten angesprochen und nicht beschönt. Dazu zählt zum Beispiel die Tatsache, dass es früher keine Einverständniserklärung für die Verwendung von Zellen für die Forschung gab.

Durch dieses Buch lernt man vieles über die Geschichte der Medizin sowie  ihre Schattenseiten. Die Sprache des Buches ist verständlich und nicht zu wissenschaftlich gewählt. Vor allem in den Dialogen mit Angehörigen benutzt die Autorin die direkte Wiedergabe der Worte und bessert dabei nicht Sprachstörungen bzw. Lese-Rechtschreib-schwächen aus.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Buch total lehrreich und interessant in einem ist. Egal ob naturwissenschaftlich begabt oder nicht, man kann es leicht verstehen und daraus lernen. Außerdem bin ich der Meinung, wir sollten alle viel mehr über solche Themen bescheid wissen.

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